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Geldbeutelwäsche

Geldbeitelwaeschi.jpg

Die Geldbeitelwäschi (Geldbeutelwäsche) wird auch  als "Fasnetvergraben" bezeichnet. Der Brauch wurde vor 1930 in Bräunlingen eingeführt. Zum Marschlied (Trauermarsch) treten die Geldbeutelwäscher, in Frack und Zylinder gekleidet, an, um an den Brunnen der Stadt die Fasnet zu suchen. Die leeren Geldbeutel hängen an der Geldbeutelstange und werden dem Zug vorangetragen. Geführt von der Stadtwehr und einer Abordnung der Zunftmusik geht es von Brunnen zu Brunnen. Der „Vorplärer“ trägt mit weinerlicher und schluchzender Stimme das Leid der Fasnetsucher vor. Die Geldbeutel werden - in der Hoffnung, die Fasnet wieder zu finden - im Gold- und Silberwasser der Brunnen geschwenkt.
Über die trauernden Narren im Frack gibt es für die stets zahlreichen Zuschauer viel zu lachen. Der Abschluss bildet das gemeinsame Heringessen (Fastenessen) aller Teilnehmer.
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