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                                                                           Die Urhexe

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Bräunlingen, ein traditionelles Hexennest, ist bekannt durch seine Urhexen. Erste urkundliche Erwähnung des Hexenlaufens ist eine Bekanntmachung der Stadt vom 11. Februar 1823.
Vor der Stilisierung der Urhexen - nach dem 2. Weltkrieg - wird von den sogenannten "wilden Hexen" gesprochen. Die Anzahl der Urhexen ist auf 16 limitiert.
Die Holzmaske, von Falten zerfurcht, mit übergroßer abgewinkelter Nase, übergroßen Augenbraunen, sowie Warzen auf Stirn und Nase, hat ein hämisches Grinsen.
Das rote Kopftuch wird von einem Drahtgestell gehalten. Auf dem Häs sind sieben Blätz (Flicken) aufgenäht.
Das Hexenrad, ein Holzstamm mit dem Sonnenrad, einer runden Platte mit Sitz, wird von einem Stier gezogen.

Die Urhexen eröffnen an Maria Lichtmeß (2. Februar) den alten Brauch des Hexenlaufens. Ab diesem Tag dürfen sich die Kinder als Hexen verkleiden, durch den Ort rennen und ihren Schabernack treiben.

Der Hexensunntig gehört, wie der Name schon sagt, den kleinen und großen Hexen. Hier treten die Urhexen gemeinsam mit den "Krummen Hexen" und wilden Hexen in Aktion. Dieser Tag endet auch mit dem Hexenfeuer auf dem Kelnhofplatz im Herzen der Zähringerstadt.

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